Auf Kuschelkurs im Kriegsgebiet – Passauer Neue Presse über unsere Fortbildung in Altötting

Von Christoph Kleiner

Sie führen Blinde, warnen Epileptiker vor dem nächsten Schub und geben Trauma-Opfern Halt: Assistenzhunde erstaunen selbst Fachleute. So sehr, dass sich auch die Bundeswehr ihr Talent zunutze machen will.


Foto: Seit einem Jahr ist Hündin „Happy“ als Assistenzhund im Einsatz. Die Zweijährige hilft ihrem Frauchen bei dessen Gehbehinderung. Einen höheren Stellenwert hat sie deswegen im hauseigenen „Rudel“ nicht, für die Besitzerin aber ist klar: „Wenn es darum geht, welchem meiner Hunde ich am meisten zutraue, mir zu helfen, dann ist das ganz klar Happy.“

Am Hamburger Elbstrand war Bert Bohla mal wieder restlos begeistert: Eine Bekannte mit Diabetes Typ I hatte ihren Assistenzhund dabei, der geruchsstarke Vierbeiner warnt sie, wenn ihr Blutzuckerspiegel abrutscht.
„Plötzlich, die Hunde waren vielleicht 20 Meter entfernt am Spielen, kommt das Tier angelaufen und zeigt an“, erzählt Bohla. „Meine Bekannte hat sofort gemessen, der Zuckerwert war bei 120, normal also. ‚Der spinnt doch‘, hat sie gesagt und den Hund wieder weggeschickt. Etwa 20 Minuten später hat sie sicherheitshalber nochmal gemessen. Und siehe da, der Wert war runter auf 70. Der Hund hatte den rasanten Abfall des Blutzuckerspiegels gemerkt, über die ganze Entfernung hinweg.“

Weiter lesen

Fortbildung für Assistenzhundeteams in Altötting

Wann: Dienstag, 29. August 2017 bis Sonntag, 3. September 2016

Wo: Caritashaus St. Elisabeth, Raitenharterstraße 18, 84503 Altötting, http://www.caritas-st-elisabeth.de/

Weitere Informationen dazu:

Seminarausschreibung Altötting(PDF)

Begleitprogramm zum Fortbildungsseminar für Assistenzhundeführer

Anmeldung Altötting(PDF)

Das Seminar wird gemeinsam von „Freunde der Assistenzhunde Europas“ und Lichtblicke e.V. mit dem Messerli-Forschungsinstitut an der Vet. Med. Uni Wien http://www.vetmeduni.ac.at/assistenzhunde/ veranstaltet.

Weiter lesen

Einkaufen und Gutes tun für den Verein Lichtblicke e.V.

Einkaufen und automatisch Gutes tun für den Verein Lichtblicke?

Das geht ohne Mehrkosten. Amazon gibt der von Ihnen ausgewählten Organisation 0,5% der Einkaufssumme Ihrer qualifizierten smile.Amazon-Käufe weiter.

Super? Finden wir auch!

Daher sagen wir zu allen Unterstützerinnen und Unterstützern: Herzlichen Dank!

Sparschweinchen

Falls Sie einige Scripte deaktiviert haben, kann es sein das  Sie den Verein / die Organisation auswählen müssen. Folgen Sie bitte diesem Link und schreiben Sie unsere Organisation „Lichtblicke e.V.“ (Darmstadt) in das Schreibfeld.

Hier gelangen Sie zur Aktion: „smile.Amazon“. 

In Berlin auf den Hund gekommen

Erfahrungen vom Fachtag  „10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“

Wen interessieren schon Assistenzhunde? Niemanden, wenn man nach der bisherigen Gesetzeslage urteilt. Während die Blindenführhunde ein gewisses, wenn auch ziemlich  unbestimmtes Dasein im Sozialgesetzbuch führen, existieren die Hunde für Menschen mit anderen Behinderungen offiziell überhaupt nicht. Aber halt, alle Assistenzhunde zusammengenommen interessieren doch jemanden: die Lichtblicke. Sie sind der einzige wirkliche Lichtblick in einer düsteren Assistenzhundelandschaft. Sie beleuchten die Szene und das kräftig!

Weiter lesen

Unser Schreiben an die Spitzenpolitiker für eine gesetzliche Definition der Assistenzhunde

libli_logoAn Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Betreff: Gesetzliche Definition der Assistenzhunde

Sehr geehrte Frau  Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrte Behindertenbeauftragte Frau Verena Bentele,

ein Hund ist ein Hund! Oder etwa doch nicht? Richtig, denn so unterschiedlich wie wir Menschen mit all unseren Begabungen und Eigenschaften sind auch Hunde. Sie kennen das aus Ihrem persönlichen Alltag – es gibt „normale“ Hunde, die nichts weiter sind als liebgewonnene Haustiere und Familienmitglieder, es gibt aber auch Hunde mit besonderer Ausbildung (Sprengstoffhunde, Drogenhunde, Suchhunde) und so genannte Assistenzhunde. Das geläufigste Beispiel hierfür sind die Blindenführhunde, an deren Anblick man sich längst gewöhnt hat.

Weiter lesen