Begleitprogramm zum Fortbildungsseminar für Assistenzhundeführer

Begleitendes Programm im Zuge des Fortbildungsseminars für Assistenzhundeführer vom 29.8. bis 3.9.2017

Thema: Assistenzhunde und Menschen mit PTBS am 30. und 31. August 2017

Ort: Caritashaus St. Elisabeth
Raitenharter Str. 18
D 84503 Altötting
Tel.: 08671/957708-0, Fax.: 08671/957708-88
Internet: http://www.hausmitherz.de
e-mail: caritas-st.elisabeth@t-online.de

Hypothese: Hunde können bei Reha von PTBS-Betroffenen helfen, aber nur, wenn die Rahmenbedingungen passen.

30. 8. 17

Begrüßung und Vorstellung der Interessensvertretungen „Lichtblicke e.V.“ und „Freunde der Assistenzhunde Europas“ durch Bert Bohla, 1. Vorsitzender von „Lichtblicke e.V“ und DI Gloria Petrovics, Vorsitzende von „Freunde der Assistenzhunde Europas“ und 2. Vorsitzende von „Lichtblicke e.V.“

Thomas Kleinheinrich, Diplompsychologe
Traumafolgestörungen bei Veteranen/Innen und ihre Auswirkungen
Auswirkungen der PTBS und ihre Folgen auf die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Thomas Kleinheinrich, Diplompsychologe
Unterstützungsbedarf bei Betroffenen und Ihren Angehörigen – wie könnte dieser idealerweise durch Assistenzhunde gedeckt werden?

Militärdekan Christian Fischer und Dunja Haab (zivile PTBS-Betroffene)
Podiumsdiskussion: Zivile PTBS-Betroffene und Soldaten bzw. Veteranen – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Welche Strukturen sind bezüglich Behandlung, Betreuung vorhanden? Spielen Hunde dabei eine Rolle?

DGKS Klara Zösmayr (Sachverständige für Assistenzhunde in Österreich, PTBS-Betroffene mit eigenem staatlich geprüften Signalhund)
Was ist ein Assistenzhund und wie kann er PTBS-Betroffenen helfen? 

Oberstleutnant.d.R. Benno Schmidt, 2. Vorsitzender des Vereins HIT
Assistenzhunde für traumatisierte Einsatzkräfte

DI Gloria Petrovics

 

31. 8. 17

Militärdekan Christian Fischer
ASEM – Arbeitsfeld Seelsorge für unter Einsatzfolgen leidende Menschen und die Erfahrungen mit Hunden in diesem Bereich

Mag. Karin Bayer, Paul Ferstl
Aufbau eines Kontrollwesens für Assistenzhunde und Therapiehunde für D am Beispiel Österreich

Oberfeldveterinärin Dr. Christiane Ernst (Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr)
Pilotprojekt Hundegestützte Intervention in der Therapie PTBS erkrankter Soldaten und Pilotprojekt zur Hundegestützten Sozialarbeit

Ing. Monika Gefing und behinderte Sachverständige bei der staatl. Prüfung in Ö, Führerin eines selbstausgebildeten staatlich geprüften Servicehundes
Welche Fragen sind bezüglich Assistenzhund zu klären? Wann und in welcher Form
Voraussetzungen für einen Assistenzhund seitens des Hundes
Voraussetzungen beim Hundeführer

DI Gloria Petrovics
Welpe oder fremdausgebildeter und einsatzbereiter Hund

Workshop
Bedarfsanalyse betreffend Therapeuten in struktureller Hinsicht
Erforderliche Anzahl, örtliche Verteilung, wo könnte man jeweils einhaken? Was müssen Therapeuten über hundegestützte Intervention und Assistenzhunde wissen > Organisation der Schulung für Therapeuten
Ziviler Bereich
Militärischer Bereich

Workshop
Schaffung eines hilfreichen Umfeldes für Personen (Soldaten, Veteranen, Zivilpersonen) mit Interesse an Assistenzhunden
Bereitstellung von objektiver Information über hundegestützte Intervention und Assitenzhunde
Erfassung der Interessenten und Schaffung einer Plattform zum Informationsaustausch
Vorbereitungsmaßnahmen (Schaffung einer Tagesstruktur, Sport…) für die Haltung eines Assistenzhundes

Workshop
Überlegungen zur Erprobung eines Kontrollsystems im Bereich der Bundeswehr
Unterschied Diensthund – Assistenzhund bezüglich Gesundheit, Wesenseigenschaften, Ausbildungsmethoden
Prüfwesen – Auswahl und Ausbildung der Prüfer und Erstellung von Prüfungsordnungen

Impulsreferat Bert Bohla
Gegenwärtige „Marktlage“ bezüglich Assistenzhunde
Verfügbarkeit von Assistenzhunden allgemein und insbesondere für PTBS-Betroffene im Hinblick auf die oben genannten Anforderungen

Workshop
Bereitstellung von Assistenzhunden
Überlegungen zur Gewinnung von geeigneten Ausbildungsstätten im öffentlichen und privaten Bereich, Erstellung von Schulungsangeboten für Trainer

PDF mit den genauen Uhrzeiten: Begleitprogramm_zum_Fortbildungsseminar_fuer_Assistenzhundefuehrer