Lichtblicke e.V. kann positive Bilanz ziehen

Wir stehen für die Betroffenen!
Lichtblicke e.V. kann positive Bilanz ziehen

Der Verein Lichtblicke e.V. blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Die Interessenvertretung der Assistenzhundeführer in Deutschland kämpft seit der Gründung des Vereins im Jahre 1996 für eine gesetzliche Reglung des Assistenzhundewesens in Deutschland. Vorbild für diese angestrebte gesetzliche Regelung ist das Nachbarland Österreich. Hier wird bereits seit einiger Zeit der Umgang mit Assistenzhunden staatlich geregelt. Gloria Petrovics, Österreicherin und 2. Vorsitzende von Lichtblicke e.V. hat ganz maßgeblich an diesem Gesetz mitgewirkt.

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Wenn der Blindenführhund zum Makel wird

Wenn der Blindenführhund zum Makel wird – der Verein Lichtblicke e.V. unterstützt Verfassungsbeschwerde zur Klärung über den Umgang mit Assistenzhunden in Arztpraxen

Angela Kraft mit Führhündin Lea

[Foto: Angela Kraft mit Führhündin Lea (privat)]

Sind Blindenführhunde in der Arztpraxis erlaubt? Darf man Assistenzhunden aus hygienischen Gründen den Zutritt verweigern? Und ist die Anwesenheit eines Blindenführhundes ein „Makel“ im Praxisbetrieb? Fragen, die für Angela Kraft aus Berlin gar keine waren, bis der blinden Führhundhalterin wegen Ihres Assistenzhundes der Zutritt zu einer orthopädischen Praxis untersagt wurde. Sie klagte dagegen vor Gericht und verlor in zwei Instanzen. Jetzt hat sie gegen diese Entscheidung eine Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht eingereicht.

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Superhunde sind keine Assistenzhunde!

Offener Brief an die SAT1-Redaktion
Kritische Anmerkungen zur SAT1-Sendereihe PROJEKT SUPERHUND

Grundsätzlich finde ich es gut und wichtig, wenn in den Medien mehr über Menschen mit Behinderung und Assistenzhunde, über Tierschutz und Tierschutzhunde berichtet wird, von mir aus auch im Docutainment-Format. Trotzdem sollte es mit Verstand gemacht sein – doch genau daran mangelt es leider der SAT1-Sendereihe „Projekt Superhund“ …

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Auf Kuschelkurs im Kriegsgebiet – Passauer Neue Presse über unsere Fortbildung in Altötting

Von Christoph Kleiner

Sie führen Blinde, warnen Epileptiker vor dem nächsten Schub und geben Trauma-Opfern Halt: Assistenzhunde erstaunen selbst Fachleute. So sehr, dass sich auch die Bundeswehr ihr Talent zunutze machen will.


Foto: Seit einem Jahr ist Hündin „Happy“ als Assistenzhund im Einsatz. Die Zweijährige hilft ihrem Frauchen bei dessen Gehbehinderung. Einen höheren Stellenwert hat sie deswegen im hauseigenen „Rudel“ nicht, für die Besitzerin aber ist klar: „Wenn es darum geht, welchem meiner Hunde ich am meisten zutraue, mir zu helfen, dann ist das ganz klar Happy.“

Am Hamburger Elbstrand war Bert Bohla mal wieder restlos begeistert: Eine Bekannte mit Diabetes Typ I hatte ihren Assistenzhund dabei, der geruchsstarke Vierbeiner warnt sie, wenn ihr Blutzuckerspiegel abrutscht.
„Plötzlich, die Hunde waren vielleicht 20 Meter entfernt am Spielen, kommt das Tier angelaufen und zeigt an“, erzählt Bohla. „Meine Bekannte hat sofort gemessen, der Zuckerwert war bei 120, normal also. ‚Der spinnt doch‘, hat sie gesagt und den Hund wieder weggeschickt. Etwa 20 Minuten später hat sie sicherheitshalber nochmal gemessen. Und siehe da, der Wert war runter auf 70. Der Hund hatte den rasanten Abfall des Blutzuckerspiegels gemerkt, über die ganze Entfernung hinweg.“

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